Karibu! Willkommen in Tansania

Mehr als ein Literatur-Projekt in der ostafrikanischen Savanne

Mit großer Freude erhielt ich eine Einladung für ein Literatur-Projekt an einer Schule in Tansania.
“We would be honored to have you lead a literature project for our schoolchildren. This initiative aims to inspire creativity, reading, and storytelling among our students, and we believe your experience and passion for literature will make a great impact.”
Jema Kubebeka Lusaka (Director of the St. Justine’s Youth and Children Association)

Somit bin ich nach Tansania geflogen, um die Schulkinder in der St. Justine’s School weiter fürs Schreiben und Lesen zu begeistern. Die Schule befindet sich in Kidatu in der zentralen Morogoro-Region. Mit Tansania assoziieren die meisten zunächst traumhafte Landschaften, weiße Strände und aufregende Safaris. Das ist zwar richtig, jedoch nur ein Teil des Landes und was es ausmacht. Wie ich eigens erfahren durfte, sind Projekte in Afrika herausfordernd und bedürfen ein gewisses Maß an Flexibilität. Ich habe sowohl Nord- und Süd- sowie West- und Ostafrika bereist. Im westafrikanischen Togo und im Senegal sowie im ostafrikanischen Kenia habe ich Trinkwasserprojekte sowie Klima- und Wildtierschutzprojekte betreut. Bin ich deshalb ein Afrika-Experte? Mit Sicherheit nicht, denn keine Region ist wie die andere. Alleine in den Staaten südlich der Sahara werden zwischen 1.200 und 2.000 Sprachen gesprochen. Mindestens ebenso vielfältig ist die jeweilige Kultur des Kontinents. In Anlehnung an Sokrates möchte ich für mich festhalten: Je mehr Länder und deren kulturelle Vielfalt ich in Afrika kennenlernen durfte, desto mehr weiß ich, wie wenig ich eigentlich von diesem faszinierenden Kontinent weiß. 

Über Perspektivwechsel und Privilegien

Im Zuge der Nachhaltigkeitsprojekte in Afrika habe ich viel gelernt. Zu viel, um es hier alles wiederzugeben. Ich versuche es daher in wenigen Sätzen. Ich vertrete häufig eine ökologische Perspektive; Einheimische hingegen denken eher sozial und wirtschaftlich. Beide Perspektiven verdienen es, Berücksichtigung zu finden. Oberstes Prinzip: Perspektivwechsel. Würdest du als Einheimischer wollen, dass dieses Nachhaltigkeitsprojekt in der Form umgesetzt wird? Würde die lokale Gemeinschaft davon langfristig profitieren? Unter dieser Prämisse sollten meines Erachtens Projekte kompromissbereit und auf Augenhöhe durchgeführt werden.

Ein weiterer wichtiger Faktor: Sei dir stets deiner Privilegien bewusst. Sechs Kontinente durfte ich bereits bereisen. Tansania ist das 82. Land, das mich willkommen heißt. Das ist selbst für einen Mitteleuropäer ziemlich viel. Zum Vergleich: Mein Taxifahrer in der tansanischen Hauptstadt Dar es Salaam erzählt mir auf der Fahrt ins Hotel, dass er einmal ins angrenzende Mombasa (Kenia) reisen wolle, ihm aber das Geld dafür fehle. Doch einen Schritt zurück. „Ich fahre mit dem Taxi ins Hotel.“ Alleine dieser Satz zeigt, wie privilegiert ich bin. Einheimische nutzen zur Fortbewegung häufig die wesentlich kostengünstigere Variante einer Autorikscha (Tuk Tuk) oder eines der überfüllten Minibusse (Daladala). Dass mein Hotelzimmer nur für mich ist und ein eigenes Badezimmer sowie weitere Annehmlichkeiten besitzt – geschenkt. Ich denke, das Prinzip der Privilegien wurde auch so deutlich genug.

Verdeutlichung von Privilegien anhand zweier Strände in Dar es Salaam. Links ein öffentlicher Strand (Coco Beach) und rechts ein kostenpflichtiger Privatstrand (Ramada Resort)

Anreise mit Hindernissen

Die Anreise in die Morogoro-Region stellte sich jedoch als ereignisreicher heraus, als ich es erwartete. Bereits an der Stadtgrenze begann der Motor zu stottern und wir steckten auf dem Standstreifen der viel befahrenen Autobahn A7 fest. 35 Grad im Schatten – ohne Schatten. Da eine Reparatur in absehbarer Zeit wohl nicht erfolgen würde, setzte ich mich unter eine verlassene Tankstelle, um mich vor der brennenden Sonne zu schützen. Dass die Polizei daraufhin meine Ausweispapiere sehen wollte und mich ausfragte, was ich hier mache, sei nur am Rande erwähnt. Großartige Gesellschaft fand ich bei den vielen Verkäufer:innen im anliegenden Dorf. In einem Imbiss verbrachte ich gute acht Stunden, stets in der Hoffnung, dass der Motor wieder zum Laufen gebracht werden könnte. Als die Dunkelheit einsetzte, begann es um meinen Kopf zu surren. Dämmerungszeit ist Stechmücken-Zeit. Der Stich eines Moskitos, genauer gesagt der Anopheles-Mücke, kann Malaria übertragen. Weitere durch Moskitos übertragene Krankheiten sind das Gelbfieber, Dengue-Fieber, Chikungunya-Fieber, das West-Nil-Fieber und das Zika-Virus. In Togo bin ich einst schwer an der Malaria tropica erkrankt. Darauf möchte ich jetzt nicht weiter eingehen. Wen es interessiert, kann dies gerne in meinen Reiseerzählungen nachlesen. Daher nur kurz: Das brauche ich nicht noch einmal. Also großzügig Insektenschutzmittel auf die sonnenverbrannte Haut und die allabendliche Malarone-Tablette gegen Malaria geschluckt, dann ab ins nächste Hotel, denn heute geht die Reise mit Sicherheit nicht mehr weiter. Im Hotel angekommen, erfreue ich mich in der anliegenden Bar in lebhafter Runde an Ugali sukuma wiki (Maisbrei mit Blattspinat und Chilis) und dem ein oder anderen Kilimanjaro-Lagerbier zu rhythmischen Amapiano-Klängen. 

Statt in Kidatu endete mein Abend in einer Musikbar am Stadtrand von Dar es Salaam. T.I.A. = This is Africa!

Leben in der tropischen Savanne

Ich wohne bei der Familie des Schulleiters, die mich mehr als freundlich mit frittierten Bananen, süßsaurem Tomatensalat und schwarzem Tee begrüßt. Mein bescheidenes Zimmer ist durch einen Vorhang von deren Wohnzimmer getrennt. Privatsphäre habe ich daher kaum, dafür aber viel interessierten Besuch. Obgleich es mit Sicherheit zu den besseren Häusern im Dorf gehört, fehlt es dennoch an Grundsätzlichen: Fließend Wasser und damit auch an einer Dusche und einem Waschbecken sowie einem Klo gemäß unserem europäischen Verständnis. Sie haben mir eine Tonne mit Wasser und Schöpfkelle zum Waschen bereitgestellt. Daneben befindet sich ein Loch im Boden als Toilettenersatz. Klopapier gibt es keins. Der tägliche Toilettengang stellt damit eine gewisse Herausforderung dar, die ich allerdings nach kurzer Zeit meistere, ohne weiter ins Detail gehen zu wollen. Auch Elektrizität fehlt. Mein klappbares Solarpanel ist die einzige Möglichkeit zumindest mein Handy mit Strom zu versorgen. Meine Solarlampe spendet in den Abendstunden ein wenig Licht. Fehlende Elektrizität heißt natürlich auch: kein Internet. Lediglich über meine tansanische SIM-Karte habe ich etwas Guthaben. Doch darauf habe ich mich eingestellt – reine Gewöhnungssache. Das Einzige, womit ich als gebürtiger Norddeutscher Probleme habe, ist die stehende, schwüle Hitze. An der Küste weht ein frischer Wind. Auch in Tansania; doch hier in der Savanne, in meinem dunklen Zimmerchen steht die Luft. Kein Strom heißt – kein Ventilator. Kein Ventilator heißt – Schwitzen. Selbst in den Nachtstunden rutscht das Thermometer selten unter 32 Grad. Den Hauch eines Windzuges schluckt das schwere Moskitonetz über meiner Matratze.

Um diese Zeilen schreiben zu können, fahre ich mit dem Tuk Tuk am Wochenende in ein Hotel in Mikumi. Eine gute Stunde von Kidatu entfernt. Von hier starten Safaris, sodass es einige touristische Hotels samt Strom und Internet gibt. An einer Safari werde ich allerdings nicht teilnehmen. Warum? Dazu später mehr. Vielmehr genieße ich die Ruhe des Nationalparks. Nachdem zwei Massai ihre Ziegen und Schaafe quer durch die Akazien treiben und wieder im Unterholz verschwinden, hangeln sich vor mir in den Bäumen kreischende Paviane von Baum zu Baum. Einige Jungtiere sammeln unverhohlen Früchte vom Boden. Der hüfthohe Retriever-Mischling des Hotels wittert seine Chance und jagt ihnen bellend hinterher. Sie fliehen auf die Bäume. Plötzlich stürzt das majestätische Alphamännchen vom Ast und vertreibt den Hund mit gefletschten Zähnen. Wahrlich ein beeindruckendes Schauspiel. Doch ich schweife ab. Tansania – wirklich hinter jeder Ecke steckt eine Geschichte; doch zurück nach Kidatu. 

Wenn ich durch das Dorf schlendere, grüßt mich jeder. In einem Mix aus Englisch und Kiswahili ist es obligatorisch, einen kurzen Plausch zu halten. Polepole – immer hübsch langsam und entspannt ist eine entschleunigte Lebensphilosophie, der ich mich schnell anpasse. Selbst wenn ich jemanden nach fünf Minuten wieder treffe, werde ich trotzdem wieder willkommen geheißen und gefragt, wie es mir geht: „Karibu! Habari, Mgeni?“ Jede:r im Dorf versucht, mir ein paar Worte Kiswahili beizubringen. Nur selten werde ich „Mzungu“ genannt. Es ist ein ostafrikanisches Bantu-Wort, das häufig für „Weißer“ genutzt wird, genauer aber als „zielloser Wanderer“ übersetzt werden sollte. Die ersten Weißen in Ostafrika wanderten einst ziel- und orientierungslos durch die Lande. Sie wären ohne die Hilfe der Einheimischen verloren. Das gilt auch ein wenig für mich, da ich mich zu Beginn des Öfteren im Dorf verirrte. Vielmehr freue ich mich daher, wenn die Menschen mich mit Rafiki (Freund) oder mit Mgeni ansprechen. Letzteres kann mit Gast oder Fremder übersetzt werden. Dass diese Worte synonym verwendet werden, sagt einiges über die Gastfreundschaft der Menschen in Tansania aus. Fremde werden als Gäste willkommen geheißen. Deutsche Wörter wie Fremdenfeindlichkeit oder Fremdenhass würden hier vermutlich auf völliges Unverständnis stoßen, denn wie könnte jemand bloß „gastfeindlich“ sein?

Eines der vielen unerzählten Nebengeschichten. Meine schweißtreibende Wanderung durch den Udzungwa Mountains National Park. Die Sanje-Wasserfälle stürzen aus 170 Metern Höhe aus den Bergen hinab in das Kilombero-Tal – umgeben von dichtem Regenwald samt vieler endimischer Tier- und Pflanzenarten.

Schulalltag – oder wer lernt hier eigentlich von wem?

Bevor ich über die Schule berichte, muss ich im Geiste noch einmal zurück nach Dar es Salaam reisen. Dort landete ich, wie berichtet, unverhofft in einer Bar und lernte einen hiesigen Lehrer kennen. Er fragte mich, was ich gedenke, in Kidatu zu unterrichten. Ich erzählte ihm über meine Idee, die Schüler:innen für Bücher, das Schreiben, Lesen und Präsentieren zu begeistern. Er nickte zustimmend, gab mir jedoch einen entscheidende Rat mit auf den Weg: Frage, deine Schüler:innen zu Beginn, was sie eigentlich von dir erwarten und was sie genau von dir lernen wollen.

Seinem Rate folgend begann ich meinen Unterricht mit einer anonymen Fragerunde. Jede Schüler:in durfte mir zum einen anonym auf einem gefalteten Papier eine Frage stellen, was sie von mir wissen möchte und zum anderen, was sie von mir erwartete. Neben persönlichen Fragen wurde deutlich, dass sie sich auf meinen Literaturkurs freuten. Das beruhigte mich doch sehr. Andererseits ließen ihre Erwartungen keinen Zweifel, dass sie sich Hilfe von mir versprechen. Was genau damit gemeint war, wurde mir bei der Inspektion der Schule mit dem Leiter der Einrichtung nur allzu deutlich. Kurz: Es mangelt an allem. Von der leidlichen Bausubstanz über die Ausstattung der Schule samt sanitären Einrichtungen bis zur medizinischen Versorgung sowie Verköstigung der Schüler:innen.
Nur ein Beispiel. Meine geplante Unterrichtseinheit bestand darin, dass die Schüler:innen sich in einem Aufsatz vor der Klasse und mir vorstellten. Klingt simpel und leicht durchführbar, doch bei dem klassischen Eröffnungssatz „Holt bitte eure Hefte und Stifte heraus.“, starrten sie mich ungläubig an. Sie hatten weder Papiere noch einen Stift. Also fuhr ich mit dem Moto in das Dorf Ruaha zu einer überdachten Markthalle und kaufte die benötigten Unterrichtsmaterialien. Nun war mein Klasse kurzfristig versorgt – doch nicht die anderen rund einhundert Schüler:innen.
Ich könnte noch unzählige weitere Beispiele aufzählen, doch beschränke ich mich auf ein Letztes. Auf die Frage, was sie gerne mögen und was nicht, antworteten sie, dass sie Ugali nicht mehr sehen können, da sie diese kloßähnliche und geschmacksneutrale, aber kostengünstige Sättigungsbeilage notgedrungen fast jeden Tag vorgesetzt bekommen.

„Frag sie, was sie von dir erwarten“, erinnerte ich mich. Meinem Lehrerkollegium schlug ich daher vor, einen Schulgarten mit frischem Gemüse anzulegen. Alle waren begeistert, doch gab es weder Gartengeräte noch finanzielle Mittel für Samen und Setzlinge. Zumindest der Schulbrunnen könnte das benötigte Wasser liefern; und die Ausscheidungen der Ziegen den benötigten Dünger. Zusammen mit meinen Kolleg:innen beschlossen wir, die Gartengeräte in unserem Dorf von Nachbar:innen zu leihen. Den Kauf der Setzlinge und Samen sowie Gießkannen oblag erwartungsgemäß bei mir. Der Enthusiasmus vor allem der Schülerinnen für das Pflanzprojekt war und ist enorm. Gemeinsam pflanzten wir Gurken, Okras, Zwiebeln, Knoblauch und Kohl sowie Avocado-Bäume. Bei der Pflanzung der Avocado-Bäume fragte ich die Klasse, wer den nächsten Baum pflanzen wolle. Zu meinem Erstaunen waren es immer Mädchen, die ihre Hände in die Luft streckten. Beim Pflanzen gab ich der jeweiligen Schülerin zu verstehen, dass dies nun ihr Baum und ihre Verantwortung sei. Ich stellte ihnen stets drei Fragen: Ist es ein weiblicher oder ein männlicher Baum? Und welchen Namen soll der Baum zukünftig tragen und warum? Zu meiner großen Überraschung waren sich alle (!) Schülerinnen einig, dass der Baum weiblich ist. Und wiederum benannten alle (!) ihren Baum nach dem Vornamen ihrer Mutter. Für sie war das völlig selbstverständlich. Mich hat es zutiefst bewegt. Ich glaube nun habe ich wirklich verstanden, warum wir überall auf unserem Planeten, unabhängig von Religion, Herkunft und Ethnie, von Mutter Natur sprechen.

Nach dem Unterricht am Vormittag geht es zum gemeinsamen Mittagessen. Anschließend hilft die Klasse beim Ausbau und bei der Pflege des neu angelegten Gemüsefeldes.

Hilfe zur Selbsthilfe

Mein Wochenede in Mikumi endet heute. Und damit auch mein Schreibtisch mit Blick auf die Impalas, Warzenschweine und Affen samt Licht, Wasser und Internet. Obgleich wir seit heute Morgen Stromausfall haben, sodass ich die letzten Zeilen über meinen Akku und den Hotspot meiner tansanischen SIM-Karte schreibe.
Gleich geht es zurück nach Kidatu, denn morgenfrüh startet wieder der Unterricht. Daher nur kurz: Ich freue mich auf die vielen motivierten Gesichter der Schüler:innen, die mir als Aushilfslehrer so viel Respekt, Liebe und Aufmerksamkeit schenken.

Mit dem Schulleiter, dem Hausmeister und den Lehrer:innen habe ich eine nach Kosten sortierte Bedarfsliste erstellt, die verdeutlichen soll, woran es an der Schule mangelt. Das ist natürlich nur eine Auswahl. Mir fallen spontan viele weitere persönliche Schicksale ein, die hilfsbedürftig sind. Ach, richtig – ich schulde ja noch eine Erklärung, warum ich an keiner Safari teilnehme. Sie kostet 150 EUR. Durchaus erschwinglich für einen Mitteleuropäer. Es kommt jedoch darauf an, in welche Beziehung man diese Kosten setzt. In Ruaha lernte ich einen ehemaligen Schüler meiner Schule kennen. Er bettelt dort auf der Straße nach etwas Geld mithilfe eines Papiers, das seine Lage erklärt. Er ist nahezu taub und hat daher auch das Sprechen verlernt. Er benötigt 95 EUR für ein Hörgerät. Damit könne er wieder hören, sprechen lernen und Arbeit finden. Für mich stellt sich daher die moralische Frage: Kann ich guten Gewissens an einer Tagessafari teilnehmen, wenn ich stattdessen das Leben eine jungen Mannes mit weniger Budget fundamental verbessern könnte? Ich weiß, diese Frage ist schwer zu beantworten, doch lasse ich diese Nähe hier gerade zu, obwohl ich weiß, dass ich diese Relation zu meinem eigenen Wohlbefinden nicht dauerhaft aufrechterhalten sollte.

Wie dem auch sei. In meinem privaten Umfeld bitte ich zeitlich begrenzt um Spenden, um das Geld noch vor der Rückreise nach Dar es Salaam von der Bank in Ruaha abheben und direkt vor Ort für die Schule investieren zu können. Inwieweit ich eine onlinebasierte Spendenaktion auf einer Fundraising-Plattform starten kann, das mit dem tansanischen Bankkonto der Schule verbunden ist, muss ich weiterhin prüfen. Es gestaltet sich leider schwieriger als gedacht. Ich bin in Gesprächen mit M-Changa Africa, einer kenianischen Plattform, von der ich hoffe, dass sie ein tansanisches Bankkonto akzeptieren, sodass die Schule autark Spendengelder einsammeln kann, um nicht von europäischer Unterstützung abhängig zu sein. Mitte Dezember bin ich wieder in Deutschland und werde ich mich erneut damit befassen, doch nun wartet mein Tuk Tuk, dass mich zurück in mein kleines Dorf samt lautem Kinderlachen inmitten der palmengesäumten Savanne von Morogoro bringt.